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So. 18. März 2018, 19:30 Uhr
Internationales Klezmer Festival Fürth
Stadttheater Fürth

Do. 20. April 2018, 20 Uhr
Stadttheater Aschaffenburg

Nigunim für Orchester (2017)
Auftragswerk des OJM von Moritz Gagern

Orchester Jakobsplatz München
Daniel Grossmann, Dirigent

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Daniel Grossmann

Daniel Grossmann ist mehr als ein Dirigent. Er ist auch Gründer und künstlerischer Leiter des OJM.
Zusammen mit dem OJM schafft er Räume und Möglichkeiten für eine lebendige deutsch-jüdische Gegenwartskultur und ist stets auf der Suche nach neuen, auch genre- und institutionsübergreifenden Formaten.

Daniel Grossmann gründete das OJM im Jahr 2005. Unter seiner Leitung und seiner stark inhaltlich orientierten Programmatik hat sich das OJM zu einem international beachteten, professionellen Klangkörper auf musikalisch hohem Niveau entwickelt und ein Profil erarbeitet, das einzigartig im facettenreichen Münchner Kulturleben ist.

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weitere Infos zum Konzert

Verspielte Klarinette begleitet von einer akustischen Band – das versteht man gemeinhin unter Klezmer. Anders beim OJM.

Der weitgehend bekannte, eigentümliche Klezmer-Stil wurde in den 1970er Jahren in den USA geprägt. Ursprünglich, das heißt bis vor hundert Jahren, lebte diese osteuropäisch-jüdische Tanz- und Festmusik, die hauptsächlich zu jüdischen Hochzeiten erklungen ist, in allen denkbaren Formationen und Formen. Zu ihr wurde geweint, prozessiert, sinniert, gegessen und ausgelassen getanzt.

Das OJM hat den Berliner Komponisten Moritz Gagern mit der abendfüllenden Komposition Nigunim für Orchester beauftragt: einer zeitgenössischen Neudefinition von Klezmer auf der Grundlage dieses rauen, vielseitigen und weitgehend unbekannten Originals, dessen letzter Nachhall nur noch auf seltenen Aufnahmen der 1920er Jahre zu hören ist. Von diesen frühen Aufnahmen legendärer Klezmorim von der Vergangenheit inspiriert, entwickelte Moritz Gagern in Nigunim zeitgenössischen Klezmer-Rohstoff für Orchester – eine Reise durch Raum und Zeit, die die nicht mehr existente, nie aufgeschriebene Klangwelt im heutigen Jargon wiederauferstehen lässt!

Nach der erfolgreichen Uraufführung in München in der vergangenen Spielzeit begibt sich Nigunim selbst auf die Reise. Das OJM ist damit gleich in zwei bayerischen Städten zu Gast: in Aschaffenburg und in Fürth beim Internationalen Klezmer Festival.

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Moritz Gagern, Komponist

Moritz Gagern, 1973 geboren in München, ist freischaffender Komponist. Er lebt seit 1995 in Berlin.

Ein Schwerpunkt seiner Arbeit liegt in der interdisziplinären Verbindung von Musik, etwa mit Tanz oder mit Orten. Seine konzertanten Werke werden aufgeführt bei Festivals wie MaerzMusik Berlin, TonLagen Dresden, Festspielhaus Hellerau, Taipei Arts Festival, Ilkhom Taschkent.

Fachübergreifende Zusammenarbeit verbindet ihn mit Choreographen/Regisseuren. Als Komponist für das Theater war er am Residenztheater München, bei den Münchener Opernfestspielen, am Schauspielhaus Bochum, am Schauspielhaus Dresden, am Deutschen Theater Berlin, an der Volksbühne Berlin, am Ballhaus Naunyn und den Sophiensälen in Berlin, an der Neuköllner Oper Berlin sowie bei der Ruhrtriennale tätig.

2015 gründete er eine usbekische Rockband, die demnächst ihre erste Platte veröffentlicht. Darüber hinaus ist Moritz Gagern gelegentlich als Autor und Dramaturg tätig.

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Verspielte Klarinette begleitet von einer akustischen Band – das versteht man gemeinhin unter Klezmer. Anders beim OJM.

Der weitgehend bekannte, eigentümliche Klezmer-Stil wurde in den 1970er Jahren in den USA geprägt. Ursprünglich, das heißt bis vor hundert Jahren, lebte diese osteuropäisch-jüdische Tanz- und Festmusik, die hauptsächlich zu jüdischen Hochzeiten erklungen ist, in allen denkbaren Formationen und Formen. Zu ihr wurde geweint, prozessiert, sinniert, gegessen und ausgelassen getanzt.

Das OJM hat den Berliner Komponisten Moritz Gagern mit der abendfüllenden Komposition Nigunim für Orchester beauftragt: einer zeitgenössischen Neudefinition von Klezmer auf der Grundlage dieses rauen, vielseitigen und weitgehend unbekannten Originals, dessen letzter Nachhall nur noch auf seltenen Aufnahmen der 1920er Jahre zu hören ist. Von diesen frühen Aufnahmen legendärer Klezmorim von der Vergangenheit inspiriert, entwickelte Moritz Gagern in Nigunim zeitgenössischen Klezmer-Rohstoff für Orchester – eine Reise durch Raum und Zeit, die die nicht mehr existente, nie aufgeschriebene Klangwelt im heutigen Jargon wiederauferstehen lässt!

Nach der erfolgreichen Uraufführung in München in der vergangenen Spielzeit begibt sich Nigunim selbst auf die Reise. Das OJM ist damit gleich in zwei bayerischen Städten zu Gast: in Aschaffenburg und in Fürth beim Internationalen Klezmer Festival.

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Moritz Gagern

Moritz Gagern, 1973 geboren in München, ist freischaffender Komponist. Er lebt seit 1995 in Berlin.

Ein Schwerpunkt seiner Arbeit liegt in der interdisziplinären Verbindung von Musik, etwa mit Tanz oder mit Orten. Seine konzertanten Werke werden aufgeführt bei Festivals wie MaerzMusik Berlin, TonLagen Dresden, Festspielhaus Hellerau, Taipei Arts Festival, Ilkhom Taschkent.

Fachübergreifende Zusammenarbeit verbindet ihn mit Choreographen/Regisseuren. Als Komponist für das Theater war er am Residenztheater München, bei den Münchener Opernfestspielen, am Schauspielhaus Bochum, am Schauspielhaus Dresden, am Deutschen Theater Berlin, an der Volksbühne Berlin, am Ballhaus Naunyn und den Sophiensälen in Berlin, an der Neuköllner Oper Berlin sowie bei der Ruhrtriennale tätig.

2015 gründete er eine usbekische Rockband, die demnächst ihre erste Platte veröffentlicht. Darüber hinaus ist Moritz Gagern gelegentlich als Autor und Dramaturg tätig.

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Daniel Grossmann

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Daniel Grossmann gründete das OJM im Jahr 2005. Unter seiner Leitung und seiner stark inhaltlich orientierten Programmatik hat sich das OJM zu einem international beachteten, professionellen Klangkörper auf musikalisch hohem Niveau entwickelt und ein Profil erarbeitet, das einzigartig im facettenreichen Münchner Kulturleben ist.

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